Wir schlachten wieder!

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Wir werden wieder zwei unserer Ochsen im Schlachthaus in Waltenhofen schlachten lassen. Nachdem die Tiere erst bei der „Ziehmutter“ über acht Monate an der Milch aufgezogen wurden, weideten sie bis jetzt auf den Wiesen rund um unseren Hof. Mit über zwei Jahren ist nun die Schlachtreife erlangt.

Nach der Schlachtung wird unser Metzger das Fleisch in küchenfertige Portionen aufteilen. Für unsere besonderere Fleischqualität hängt das Fleisch lange drei Wochen ab. Mit unserer Fleischereifachverkäuferin werden wir wieder vakummierte 5-kg-Pakete zusammenstellen, die wir mit den verschiedenen Fleischteilen packen.

Enthalten sind:
– Braten
– Steak
– Rouladen
– Gulasch
– Hackfleisch
– Suppenfleisch

Neu ist, dass wir für die Pakete jetzt 19,50 € je kg – also 97,50 € für 5 kg verlangen werden.

Warum? Wieso? Weshalb?

Ursprünglich entstanden ist die Fleischvermarktung am Jörg-Hof als Nebenprodukt der Milchviehhaltung. Es lief so „nebenher“.
Inzwischen haben wir diese ja bekanntlich aufgegeben und halten seither nur noch aktuell 12 Mutter-/Ammenkühe und die Nachzucht. Heißt konkret: Die anfallenden Kosten müssen nun von diesen alleine getragen werden. Da der tierische Schwerpunkt jetzt natürlich in der Mast liegt, ist die Anzahl der direktvermarkteten Tiere erfreulicherweise gestiegen  – dies bedeutet aber auch höhere Anforderungen und Aufwände in Sachen Verpackung und Etikettierung.

Warum haben wir uns jetzt dazu entschieden?
Lange war nicht klar, ob und in welcher Form die Tierhaltung am Jörg-Hof nach der Milchviehhaltung weitergeführt werden sollte. Mit der Entscheidung für die Mutter-/Ammenkuhhaltung wurden vor zwei Jahren neue Kälber zur Nachzucht angeschafft. Diese „Kälber“ sind inzwischen zu stattlichen Ochsen und Rindern herangewachsen und daher jetzt schlachtreif – Darum finden wir, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für diese Entwicklung.

Wir sehen uns in der Entwicklung unserer Tierhaltung noch lange nicht am Ende.
Wir möchten uns weiter bewegen hin zu einer noch artgerechteren und würdevolleren Tierhaltung.
Gerade der letzte Gang unserer Tiere ist ein Aspekt der uns beschäftigt und zukünftig noch stressfreier ablaufen soll.
Zu einer artgerechteren Haltung konnten wir im Herbst erfreulicherweise durch unseren Stallumbau, hin zu einem Kompoststall, beisteuern. So genießt unsere Mutterkuhherde nun freie Liegeplatzwahl und „Waldbodenfeeling“ in ihrem Winterquartier.

Für Interessierte führen wir am Abholtag durch unseren neuen Stall und freuen uns über regen Austausch und Diskussionen. Genauere Infos gibt’s dann rechtzeitig per Mail und auf der Homepage.

Wir freuen über jeden Einzelnen der uns auf diesem Weg bisher und auch weiterhin unterstützt.
Wir sind der Meinung wir sind auf einem guten Weg – wenn auch noch lange nicht am Ziel!


Fleischbestellung

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